Wir bieten in unserer Praxis Distanzimmobilisierung (Narkotisierung) von entlaufenen, verletzten oder aggressiven Haus-, Wild- und Weidetieren mittels Blasrohr und/oder Narkosegewehr an.

 

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Immobilisierung für kurze Distanzen:

Das Blasrohr wird bei kurzer Entfernung eingesetzt. Die Handlungsdurchführung ist leise und schont die Tiere durch eine geringe Auftreffgeschwindigkeit.

Die Distanz für das Blasrohr beträgt ca. 8-10 m.

Blasrohr

Immobilisierung für weite Distanzen:

Bei weiteren Entfernungen (bis etwa 20-30m) wird ein tierschutzkonformes, schonendes Kaltgasgewehr verwendet. Es sind Distanzen bis zu 60m möglich. Diese Distanzen werden jedoch nur ausgereizt, wenn die Sicherheit des Schusses gewährleistet ist. Hier sind Windeinfluss, Witterung und Sicht mit einzubeziehen.

Monition Betäubung
Betäubungsgewehr

Ein schonender Transport nach der Immobilisation ist absolut erforderlich.

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Betäubung mittels Narkosegewehr zur Klauenpflege

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In Sonderfällen besitzt die Praxis die waffenrechtliche Sachkunde zur Tötung von Weiderindern per Kugelschuss auf vorherige behördliche Anordnung und Genehmigung.

 

 

Ziel ist eine schonende Narkotisierung aus der Ferne.

 

 

Die Abrechnung erfolgt nach GOT (1,3 fach) und wird berechnet nach Anfahrt, zeitlichem Aufwand (min. 66,00 €/Std.), tierärztliche Leistungen (Schuss, örtliche Versorgung) und Medikamente. Vor Beginn des Einsatzes wird ein Immobilisationsvertrag abgeschlossen. Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin. Notfalleinsätze durch polizeiliche Anordnung sind jederzeit möglich.